Freitag, 14. Juni 2013
Vorarlberg kulinarisch
Susi von Prostmahlzeit ruft alle auf Österreich kulinarisch zu präsentieren. Da muss Susi nicht lange rufen und ich stehe schon in der Küche und durchstöbere Kochbücher und das Internet nach österreichischer bzw. Vorarlberger Kost. Zuerst wollte ich einen Riebel machen, denn diese einfache Kost ist sehr typisch für das westliche Bundesland, aber dann dachte ich mir, die wichtigste Zutat "der Riebelmais" ist nur bei uns zu bekommen. Nachkochen wird da schwierig.Da ich nun schon fast zehn Jahre im wunderschönen Vorarlberg lebe, liebe und arbeite, war es für mich sehr schnell klar was ich euch aus der westlichsten Ecke Österreichs präsentieren möchte…eine Flädlesuppe!
Bekannt auch unter Fritattensuppe, Pfannkuchensuppe, Brodo con Tagliolini di Crepes, Fanzelsuppe, Consommé Celestine.
Egal wie man die Suppe nun regional bzw. national nennt, es ist in ihren Grundzutaten ein einfaches Gericht. Aber gerade die einfachen Gerichte sind für mich manchmal die Schwersten. Denn meist kennen sie wir aus Kindertagen. Ich denke sofort an meine liebe Oma, die eine wunderbare Flädlesuppe machen konnte. Nun mein Rezept für die Vorarlberger Flädlesuppe…
Zutaten für 4 Personen
Teig:
¼ l Milch
140 g Universalmehl
2 Eier
1 Eidotter
Salz
Rapsöl zum Backen
Suppe:
klare Gemüse-oder Rinderbrühe
Karotten als Einlage
frischer Schnittlauch
Zubereitung
Für die Flädle Milch, Mehl und Salz glatt rühren. Eier und Dotter miteinander verquirlen und unter die Milch-Mehl-Mischung rühren. Falls der Teig zu fest ist, noch etwas Milch hinzufügen. Den Teig zugedeckt 30 min durchziehen lassen. Anschließend eine Pfanne mit Rapsöl einfetten und die Pfannkuchen/Palatschinken herausbacken. Diese noch warm zusammenrollen und auskühlen lassen. Die Brühe heiß machen. Die Palatschinken in Streifen schneiden, mit der Suppe übergießen und mit Schnittlauch garnieren.
Montag, 10. Juni 2013
Hefe und mehr
Regelmäßige Leser meines Blogs wissen, dass ich ein großer Fan von Lutz´s Brotrezepten bin und viel von ihm gelernt habe…Anfang April hat er uns alle mit einem wahren Brotkunstwerk erfreut: Sein überarbeitetes Rezept für die Buttermilchkruste. Das Urprungsrezept stammt aus seinen Brotbäcker-Anfängen und wenn man die alten Fotos sich so anschaut, sieht man eine sehr deutliche Steigerung seines Handwerks.
Wenn ich so an meine Anfänge denke, habe ich eigentlich nur die Zutaten miteinander vermengt und dann nach einer bestimmten Gärzeit in den Ofen geschoben. Fachkenntnisse waren da gleich NULL. Dank Lutz habe ich wirklich viel an theoretischen Wissen dazugewonnen und da merkt man nun auch an den Resultaten. Momentan ist die Münster Bauernstute mit viel Buttermilch mein absoluter Favorit.
Als ich das Rezept für die Buttermilchkruste gesehen habe, wollte ich es so schnell wie möglich nachbacken…was ich auch getan habe. Das Resultat seht ihr selbst… ich kann euch nur sagen: Eine fabelhafte Kruste, wie der Name schon verspricht und ein die Krumme fein säuerlich und luftig. Ein neuer Favorit!
Zutaten für ein Brot
Quellstück
50 g Dinkelschrot frisch gemahlen (mittel)- im Original Weizenschrot
50 g Haferflocken
165 ml Buttermilch
Autolyseteig
Quellstück
250 g Weizenbrotmehl
250 g Dinkelmehl
320 ml zimmerwarme Buttermilch
Hauptteig
Autolyseteig
2 g Trockenhefe
12 g Salz
10 g Honig
5 g Butter
Zubereitung
Zwei Tage vor dem Backtag den Dinkel frisch mahlen und die Zutaten für das Quellstück miteinander vermengen und 8 Stunden im Kühlschrank zugedeckt quellen lassen.
Am nächsten Tag die Zutaten für den Autolyseteig vermengen und 20 min zugedeckt ruhen lassen. Nach den 20 min die übrigen Zutaten zum Autolyseteig hinzufügen und zuerst 5 min auf niedriger Stufe und dann 1 min auf höherer Stufe zu einem festen Teig kneten. Den Teig 2 h zugedeckt zur Gare stellen. In dieser Zeit nach einer halben Stunde kurz durchkneten und dann nochmals nach 30 min kurz durchkneten. Nach der 2-stündigen Gare den Teig zu einem länglichen Laib formen und mit Schluss nach oben einen gut bemehlten Gärkorb geben. Für 24 Stunden den Teigling bei 3-4°C im Kühlschrank aufbewahren.
Am Backtag den Ofen auf 250 °C vorheizen und den Laib sofort aus dem Kühlschrank auf ein Blech stürzen und bei 250°C fallend auf 190°C 50 min backen.
..eingereicht bei Susan´s yeastspotting.
Dienstag, 4. Juni 2013
Superfood für den Start in den Tag
Den Tipp Chia-Samen würden helfen meine zeitweiligen Magen-Darmprobleme zu lindern, bekam ich von einer netten Apothekerin, die mein Leiden teilt. Chiasamen bekommt man leider nur sehr schwer, wurde dann aber in meinem Bioladen fündig. Chiasamen sind nicht gerade preiswert, aber wenn man sie über die Inhaltsstoffe der Samen informiert, hat man das Geld sehr gut investiert. Denn sie werden nicht ohne Grund „Heilsamen der Maja“ genannt.
„Mit ihrem Gehalt an Antioxidantien, Kalzium, Kalium, Eisen, Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren stellen sie manch anderes bewährtes Lebensmittel in den Schatten.
Die Samen enthalten im Schnitt doppelt so viel Eiweiss wie andere Samen oder Getreidesorten und liefern ein gutes Verhältnis von Omega 3- zu Omega 6-Fettsäuren. Ihr Calcium-Gehalt übertrifft den von Milch um das Fünffache. Zudem liefern Chia-Samen das Spurenelement Bor, welches die Calcium-Aufnahme im Körper unterstützt. Der Kalium-Anteil in Chia-Samen ist doppelt so hoch wie in Bananen und auch in puncto Eisen sind sie dreimal ergiebiger als Spinat. Mit einer dreifachen Menge an Antioxidantien stoßen Chia-Samen sogar Heidelbeeren vom Gesundheitsthron. Im Gegensatz zu Leinsamen sind sie zudem deutlich länger haltbar und eignen sich deshalb als Nahrungsmittel für den Vorrat. Weicht man Chia-Samen vor dem Verzehr ein, können sie zudem grössere Mengen Flüssigkeit speichern und somit den Wasserhaushalt im Körper insbesondere bei Anstrengungen aufrecht erhalten, ohne dabei schwer im Magen zu liegen. Durch das Aufquellen vergrössern die Samen ihr Volumen binnen zehn Minuten um das Neun- bis Zwölffache und fegen wie ein Verdauungsbesen durch den Magen-Darm-Trakt. Ihre löslichen Ballaststoffe unterstützen die Verdauung. Ein weiterer Vorteil von Chia-Samen gegenüber proteinreichem Getreide besteht darin, dass sie glutenfrei sind. Wer eine Glutenunverträglichkeit hat oder dem Klebereiweiss kritisch gegenübersteht, findet in diesen Power-Samen eine hochwertige Alternative.
Bei folgenden Beschwerden haben sich Chia-Samen besonders bewährt: Diabetes, Reizdarmsyndrom, Zöliakie, Schilddrüsenerkrankungen, Senkung des Cholesterinspiegels und Sodbrennen.“ (Quelle: Zentrum der Gesundheit)
Geht man im Internet auf Rezeptsuche, findet man sehr viele. Vorallem hatte ich Lust mein gewohntes Frühstücksritual mit einem warmen Getreidebrei zu unterbrechen und fand unzählige Rezepte für Chia-Puddings. Gibt man auf foodgawker das Suchwort „chia seeds“ ein, bekommt man genügend Ideen wie man seinen Chia-Pudding verfeinern könnte. Auch Dessertvariationen mit Schokolade sind dort zu finden.
Mein erstes Chiapudding-Rezept, dass ich posten werde, ist sehr einfach, schmeckt wunderbar und lässt sich beliebig anwandeln.
Zutaten für zwei Person
1/3 Tasse Chiasamen
2 Tassen Soja-Reismilch von Alnatura
1 EL Agavensirup
Zimt
Carobpulver
frische saisonale Früchte nach Wahl
Zubereitung
Chiasamen und Soja-Reismilch in ein großes, sauberes Marmeladenglas geben und mehrmals kräftig schütteln. Nach ca. 10 min nochmals kräftig schütteln und über Nacht in den Kühlschrank stellen. Es entsteht ein klebriges Gel. Nach einer Einweichzeit von mehreren Stunden sind die Nährstoffe noch leichter verwertbar. Am Morgen den Chia-Pudding mit Agavensirup süßen und mit den Gewürzen abschmecken.
Tipp! Am besten schmeckt der Pudding, wenn man ihn auf Zimmertemperatur erwärmen lässt und dann diesen mit frischen Früchten genießt.

Mittwoch, 29. Mai 2013
Die lebende Wand
Erdbeerbeet einmal anders
Diesmal gibt es von mir kein neues Rezept, sondern eine Gartenidee für alle, die Erdbeeren, wie ich lieben und ein kleines Stückchen Garten oder einen Balkon besitzen.
Entdeckt habe ich unsere neue Gartenidee auf maxima.
Die Idee ist denkbar einfach! Eine rustikale Palette wird zum vertikalen Garten umfunktioniert. An die Wand oder Ähnliches gelehnt, nimmt die bewachsene Palette wenig Platz ein und ist zudem ein außergewöhnlicher und vor allem leckerer Blickfang. Wer keine Zeit oder Lust hat es selbst zu probieren, kann die grünen Paletten inkl. Bepflanzung kaufen.
Eine genaue Anleitung fand ich dann zufällig im Buch von Isabelle Palmer "Mein Balkongarten" in dem der Bau der lebenden Wand genau beschrieben wird. Überhaupt ist dieses Gartenbuch ein wahrer Schatz an kreativen Möglichkeiten den Balkon oder Garten schön(er) zu gestalten. Eine Variante für die Wohnung habe ich auf beersnbeans mit einer bebilderten Anleitung entdeckt . Auch sehr schön!
Du brauchst
2 stabile Holzpaletten in zwei Stärken
schwarzes Gartenvlies
Schere
Tacker
2 große Säcke Pflanzenerde
Erdbeersetzlinge
So geht´s
Das Gartenvlies doppellagig auf den Boden legen und die Palette darauf platzieren. Das Gartenvlies zuschneiden und seitlich, unten und auf der Rückseite mit dem Tacker auf der Palette befestigen. Achtung! Das Vlies straff ziehen!
Nun die Palette mit Erde nach und nach befüllen und dazwischen immer die Pflanzenerde andrücken. Am Ende noch die dünnere Palette auf der Rückseite festschrauben. Diese Palette auf der Rückseite gibt Stabilität, sonst entsteht eine Beule im Vlies und es könnte mit der Zeit einreißen.
Diesmal gibt es von mir kein neues Rezept, sondern eine Gartenidee für alle, die Erdbeeren, wie ich lieben und ein kleines Stückchen Garten oder einen Balkon besitzen.
Entdeckt habe ich unsere neue Gartenidee auf maxima.
Die Idee ist denkbar einfach! Eine rustikale Palette wird zum vertikalen Garten umfunktioniert. An die Wand oder Ähnliches gelehnt, nimmt die bewachsene Palette wenig Platz ein und ist zudem ein außergewöhnlicher und vor allem leckerer Blickfang. Wer keine Zeit oder Lust hat es selbst zu probieren, kann die grünen Paletten inkl. Bepflanzung kaufen.
Eine genaue Anleitung fand ich dann zufällig im Buch von Isabelle Palmer "Mein Balkongarten" in dem der Bau der lebenden Wand genau beschrieben wird. Überhaupt ist dieses Gartenbuch ein wahrer Schatz an kreativen Möglichkeiten den Balkon oder Garten schön(er) zu gestalten. Eine Variante für die Wohnung habe ich auf beersnbeans mit einer bebilderten Anleitung entdeckt . Auch sehr schön!
Du brauchst
2 stabile Holzpaletten in zwei Stärken
schwarzes Gartenvlies
Schere
Tacker
2 große Säcke Pflanzenerde
Erdbeersetzlinge
So geht´s
Das Gartenvlies doppellagig auf den Boden legen und die Palette darauf platzieren. Das Gartenvlies zuschneiden und seitlich, unten und auf der Rückseite mit dem Tacker auf der Palette befestigen. Achtung! Das Vlies straff ziehen!
Nun die Palette mit Erde nach und nach befüllen und dazwischen immer die Pflanzenerde andrücken. Am Ende noch die dünnere Palette auf der Rückseite festschrauben. Diese Palette auf der Rückseite gibt Stabilität, sonst entsteht eine Beule im Vlies und es könnte mit der Zeit einreißen.
Dienstag, 21. Mai 2013
Für die Salatbar...
Kaum wird es Frühling habe ich auch wieder Lust ab und zu Salat zu essen. Das Rezept für meinen Karotten-Curry-Salat ist eigentlich ganz zufällig entstanden. Ich wollte den Walnussessig aufbrauchen und nachdem ich nach und nach alle Zutaten miteinander vermischt habe, war ich vom Geschmack des Dressings ganz hin und weg. Das Currypulver hat mir mein Schatz vom Wiener Naschmarkt mitgebracht und schmeckt wahnsinnig gut.
Würde ich in Wien wohnen, würde der Naschmarkt meine erste Adresse für alle meine kulinarischen Einkäufe sein. Eine genaue Mengenangabe für das Curry-Dressing kann ich euch nicht liefern, denn ich mache das immer nach Gefühl. Daher gibt es diesmal (und das erste Mal) keine Mengenangabe, aber ich weiß ihr werdet es auch so hinbekommen. Und am besten schmeckt der Salat, wenn er eine Nacht (gut verschlossen) im Kühlschrank durchziehen darf.
Zutaten
Karotten
Dressing
Walnuss-Essig
Rapsöl
Leinöl
Agavensirup
Currypulver mild
Salz
Pfeffer
Kürbis-, Pinienkerne und Sonnenblumenkerne
Zubereitung
Karotten schälen und raspeln. Die Zutaten für das Dressing verrühren und mit den Karotten vermischen. Den Salat mindestens 3 Stunden im Kühlschrank durchziehen lassen. Eine halbe Stunde vor dem Servieren aus dem Kühlschrank nehmen. Währenddessen die Salatkerne in einer beschichteten Pfanne ohne Öl anrösten und über den Salat geben.
Sonntag, 12. Mai 2013
amerikanischer Brotgenuss
Ich habe mir ja vor einiger Zeit das Brotbackbuch „Brot genießen“ von Oliver Brachat und Tobias Rauschenberger geleistet. Lutz war schon fleißiger als ich und hat bereits zwei Brotrezepte daraus gebacken, einmal die Einbackbrötchen, die man laut Lutz alle am Liebsten auf einmal essen könnte (darum werden stehen diese auch noch auf meiner ellenslangen Brotbackliste) und die Grissini mit Sauerteig, die nach Lutz Beurteilung herrlich knusprig sind. Zweimal haben also die Rezepte den hohen Ansprüchen von Lutz standgehalten… und das meine ich keineswegs sarkastisch. Denn, die regelmäßigen Leser wissen, wie sehr ich Lutz und sein umfassendes Wissen in der Kunst des Brotbackens schätze. Wenn Lutz schreibt es schmeckt, dann schmeckt´s. Punkt!!!
Bevor ich die Einback nachbacken werde, wollte ich mich an das reine Sauerteigbrot „The San Francisco Sourdough Bread“ aus dem besagten Buch wagen. Dieses Sauerteigbrot wurde bekannt, durch die Bäckersfamilie Boudin in San Francisco. Dieses Sauerteigbrot wurde in den Jahren zu einerr kleinen Berühmtheit. Das Orginal besteht aus einer ganz speziellen Teigmischung, die nicht mit der eines deutschen Brotes verglichen werden kann. Angeblich wird der Teig schon seit 1849 aus den gleichen Stammbakterien gewonnen. Filialen der Bäckerei sind in der ganzen Stadt zu finden. Ein ganz besonders Esserlebnis ist die Suppe, die in einem ausgehöhlten Brot serviert wird.
Für mich war es mal wieder faszinierend, dass Brot auch ganz ohne Zugabe von Hefe so wunderbar aufgeht. Dieses Brot hat durch die lange Gare ein wunderbares Aroma und eine knusprige Kruste. Es lohnt sich das etwas aufwendigere Brot unbedingt nachzubacken.
Zutaten für 2 Brote
Natursauerteig:
50g Anstellgut
150 g Roggenmehl
200 g lauwarmes Wasser
Hauptteig:
1 kg Weizenbrotmehl
200 g Dinkelvollkornmehl (frisch gemahlen)
610 ml lauwarmes Wasser
400 g reifer Natursauerteig
20 g Salz
Zubereitung
2 Tage vor dem Backtag, das Anstellgut aktivieren und dann Roggenmehl und 100 ml lauwarmes Wasser hinzufügen und reifen lassen.
Am Backtag alle Zutaten miteinander vermischen und 1 min kneten. Den Teig 20 min abgedeckt ruhen lassen und nochmals weitere 4 min kneten, bis sich der Teig von der Schüssel löst. In eine flache, mit Öl eingepinselte Schale legen und abgedeckt 2 ½ h gehen lassen. In dieser Zeit den Teig 2 mal ziehen und falten. Das erfolgt im 50 min-Takt.
Anleitung für ziehen und falten des Teiges:
Nach der ersten Teigruhe von 50 min den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und etwas flach drücken. Dann zieht man alle vier Seiten erst in die Länge, dann faltet man sie überlappend zur Mitte. Anschließend gibt man den Teig in ein bemehltes flaches Gefäß.Den Teig nun in zwei gleich große Stücke teilen und vorsichtig rund wirken. Diese 15 min abgedeckt ruhen lassen und zu zwei ovalen Laiben formen. Diese auf einem Backblech mit Backpapier mit genügend Abstand 2 h abgedeckt ruhen lassen. Den Ofen auf 250°C vorheizen. Die Brotlaibe mit einem scharfen Messer dreimal diagonal einschneiden und in den heißen Ofen schieben. Nach 15 min die Hitze auf 220°C reduzieren und weitere 30 min fertig backen.
Sonntag, 28. April 2013
Zwei, die einfach zusammenpassen
Da das Wetter wieder kühler geworden ist, gleich noch ein feines Süppchen, dass ich euch wärmestens ans Herz empfehlen. Gefunden habe ich es auf Petra´s BLOG Chili und Ciabatta, den ich sehr gern und regelmäßig besuche. Petra hat mir vor einiger Zeit mit einer feinen Tomaten-Fenchelsuppe den Mund wässrig gemacht. Die Kombination mit Fenchel und Tomate wollte ich unbedingt mal ausprobieren.
Den Rezept bin ich zum großen Teil treu geblieben, ich habe nur keinen frischen Basilikum in guter Qualität bekommen, so habe ich stattdessen Schnittlauch verwendet. Die Suppe hat sehr, sehr gut geschmeckt und mein Mitesser möchte sie wieder gekocht bekommen. Das mache ich liebend gern, denn die Kombination von Tomate und Fenchel ist einfach spitzenmäßig lecker!!! Ich habe die Suppe auch schon Fenchel-Verweigern aufgetischt, nichts gesagt und die Teller waren null Komma nichts LEER.
Zutaten für 4 Personen
2 EL Ghee oder Olivenöl
1 große Zwiebel
2 Knoblauchzehen
500 g Fenchel
500 g Tomaten aus der Dose (geschält)
750 g Gemüsebrühe
2-3 Scheiben getrocknete Tomaten in Öl (oder Pesto Rosso)
getrockneten Thymian oder frischen Basilikum
Salz
Pfeffer
Honig oder Zucker
Zitronensaft
Schnittlauch oder Basilikum
Sauerrahm
Zubereitung
Ghee in einem Topf erhitzen und die fein gewürfelte Zwiebel glasig dünsten. Denn kleinwürfeligen Knoblauch hinzufügen. Den Fenchel in dünne Scheiben schneiden und ebenfalls in den Topf und bei geringer Hitze etwa 10 min dünsten. Honig hinzufügen und kurz karamellisieren lassen. Die Tomaten, die Brühe und die getrockneten Tomaten beifügen. Die Suppe mit Salz und Pfeffer würzen. Die Suppe ca.30 min zugedeckt köcheln lassen. Die Suppe mit dem Mixstab pürieren. Mit etwas Zitronensaft abschmecken und mit Schnittlauch verfeinern. Die Suppe mit einem Löffel Sauerrahm je Teller servieren.
Montag, 22. April 2013
meat FREE monday
Ich habe mir das Kochbuch zu dieser Aktion ausgeliehen und die Brokkoli-Kartoffelsuppe wollte ich unbedingt nachkochen…und das sind die gesunden Zutaten, die auch noch wunderbar schmecken (auch wenn ich mich nicht ganz an das Originalrezept gehalten habe...wie immer). (Vegetarisches)Herz was will man mehr!
Zutaten für 4 Personen
300 g Kartoffeln
500 g Brokkoli
100 g Zwiebel
2 Knoblauchzehen
900 ml Gemüsebrühe
Limettensaft
Salz
Pfeffer
Muskat
frischer Thymian und Rosmarin
und ein kleiner Bund Petersilie
1 EL Ghee
Zubereitung
Das Gemüse klein schneiden. Zwiebeln, Kartoffeln und Knoblauch in Ghee anrösten. Mit Brühe aufgießen und alles 10-15 min köcheln lassen. Sobald die Kartoffeln weich sind die Brokkoli hinzufügen und weitere 5 min köcheln lassen. Würzen und alles pürieren. Zum Schluss erst die frischen Kräuter beifügen und nochmals abschmecken.
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